18/01
2019

Gutachterstreit nach spektakulärer Wende

Nach filmreifer Entwicklung entsteht in dem von Rechtsanwalt Schäck betreuten Verfahren vor dem Schwurgericht um einen toten Säugling ein Streit der Gutachter

Prof. Dr. Hans-Heinrich Kreipe, Direktor der Pathologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, entlastete den Angeklagten und brachte die vom Gericht beauftragte forensische Gutachterin sowie alle vorher befragten Sachverständigen - darunter einen seiner eigenen Mitarbeiter - und auch die Ermittler unter Druck: Es seien nicht alle Daten bekannt gewesen, wahrscheinlich sei das Kleinstkind wegen einer seltenen Erkrankung eines natürlichen Todes gestorben. Hierauf deuteten mehrere Symptome hin, die vorher nur schwer erklärbar waren.

Damit hat sich die Situation für den Angeklagten massiv verändert: Vor dem Verhandlungstag am 20.12.2018 gingen fast alle Beobachter davon aus, dass hier nur eine Verurteilung geschehen könnte.

Jetzt hat die Hauptgutachterin dem Pathologen vehement widersprochen und ein Obergutachten angeregt, um die Meinungsverschiedenheiten zu klären. Der Ausgang des Verfahrens ist weiter vollkommen offen.


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Thilo Schäck

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Dienstag, 22. Januar 2019

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